Drechsler & Tiefenbacher | Concert | Dec. 11th, 2013

13245-113245-213245-313245-413245-513245-6
13245-713245-813245-913245-1013245-1113245-12
13245-1313245-1413245-1513245-1613245-1713245-18
13245-1913245-2013245-2213245-23

Pics by Peter Cutts

Ulrich Drechsler / Mike Tiefenbacher Duo @ Kennedy Center, Washington D.C.

Online-video of our concert at the Kennedy Center in Washington.

Enjoy

http://www.kennedy-center.org/explorer/videos/?id=M5679

New Washington Pics

This slideshow requires JavaScript.

National Washington Impressions

This slideshow requires JavaScript.

Der kleine Harlekin – Karlheinz Stockhausen

Gezeitenkonzert Gristede – Ulrich Drechsler Trio

Konzertkritik aus der NWZ

Gristede – Wer im Jazz an die Bassklarinette denkt, kommt zwangslĂ€ufig auf Eric Dolphy, den großen MelodienzertrĂŒmmerer mit expressiver Auslotung der Möglichkeiten des Instruments. Ganz anders Ulrich Drechsler mit seinem Trio aus Wien am Donnerstag auf Gut Horn in der „Gezeiten“-Konzertreihe.

Im wundervollen Ambiente und bei sommerlichen Temperaturen kamen alle Anwesenden bei dem ausverkauften Konzert auf ihre Kosten. Ulrich Drechsler entpuppte sich als großartiger „GeschichtenerzĂ€hler“ auf der Bassklarinette in der Tradition eines Ben Webster oder Dexter Gordon.

Dem bekennenden Wahlwiener gelang es, mit allen seinen ĂŒberlegt angelegten lyrischen Kompositionen wie „human glow „ „Soulmates „ oder „ two Boys „ das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Zeitweise hatte man den Eindruck, den Geist Helmut Qualtingers und anderer Wiener Zeitgenossen aus der Musik hören zu können.

Die Stimmungsbögen der Titel, vom hauchzarten Beginn ĂŒber einen expressiven Mittelteil bis zum manchmal kaum wahrnehmbaren Ende, gab auch den beiden anderen Musikern Michael Tiefenbacher (Piano) und Reinhold Schmölzer (Schlagzeug) Raum, sich als brillante Solisten vorzustellen.

Hohe VirtuositĂ€t und viel musikalisches EinfĂŒhlungsvermögen zeichnete sowohl die Gruppe im Kollektiv als auch die Solisten in ihren Soli aus. Man spĂŒrte förmlich die Einstellung des Bandleaders, dass Musik nicht besser ist, je schneller, lauter und höher sie gespielt wird.

Dieses Trio hat einen unverwechselbaren Klang, das Publikum fĂŒhlte sich sichtlich wohl. Es blieb fast vollstĂ€ndig bis zum spĂ€ten Konzertende nach 23 Uhr in der Guthornscheune und war sich wohl einig, wer nicht dabei war, hatte etwas versĂ€umt